3 Wege, an hochwertige eCommerce-Texte zu kommen

E-Commerce Content

Egal ob Affiliate-Seite, Shop, Unternehmenspräsentation oder tatsächlich jede andere Webseite- auf die Texte kommt es an. Während es schon immer eine Herausforderung war, gute Werbetexte zu produzieren, welche frei nach dem AIDA-Prinzip die Aufmerksamkeit der Besucher einfangen und zu einer Handlung verleiten sollen, sind die Anforderungen in der heutigen Zeit nochmal enorm gestiegen.

 

Nicht nur müssen Websitebetreiber darauf achten, dass die Texte den Menschen ansprechen, auch müssen diese nach der Suchmaschinenoptimierung, den SEO-Gesichtspunkten wenigstens im Großen und Ganzen dem Ranking-Ziel der Webseite entsprechen. Über die letzten 15 Jahre hat sich an dieser Front einiges getan: Während man früher mit plumpen Techniken die Suchmaschinen übers Ohr hauen und sehr leicht Traffic ziehen konnte, muss man heute wesentlich höhere Qualität und Finesse bieten, um auch nur die Hälfte der damaligen Ergebnisse zu erreichen. Guter Rat ist teuer- und zwar für viele, gerade die frisch hinzukommenden Internetunternehmer, zu teuer.

 

Wie können Websitebetreiber auf günstige und einfache Weise an die kritische Masse an hochwertigen Texten kommen, welche ihre Webprojekte zum Erfolg führen? In diesem Artikel werde ich, als Gründer der BrainHive Businessplanberatung, die ich in mühevoller Kleinarbeit mit eigenen Händen ziemlich gut positioniert habe, einige Möglichkeiten vorstellen, wie man mit praktischen Mitteln zum kleinen Preis seine Webseiten mit passendem Content füttern kann.

 

Websitetexte günstig einkaufen- Textbroker & Co. Hacking

 

Wie kann jemand von 1,7 Cent pro Wort (Preis auf Textbroker für Qualitätsstufe drei von fünf möglichen Qualitätsstufen) hochwertige Texte produzieren und sich dabei gut fühlen? Die Antwort: a) Leute, die in ihrem Bürojob schlecht ausgelastet sind und gerne die Chance ein Zubrot zu verdienen wahrnehmen und b) die Leute, die mit Spracherkennung arbeiten. Tatsächlich ist es krass, wenn man überlegt, dass man sozusagen drei Seiten deutschen Text, Seite á 300 Wort, für weniger als 17 € bekommen kann (auf Englisch bei Microservice-Seiten wie Fiverr zahlt man sogar noch weniger). Es ist aber möglich heutzutage- nur man muss sich dabei geschickt anstellen, um sein Geld nicht für Müll auszugeben.

 

Das Wichtigste zuerst: Lehnen Sie schlechte Texte gnadenlos ab und setzen Sie den betreffenden Autor auf die schwarze Liste. Das kostet Sie kein Geld und sorgt für Sauberkeit in der Lieferantenlandschaft. Ich selbst habe dies in der Vergangenheit aus Mitleid mit den Texter-Kollegen zu selten getan und mich hinterher geärgert, weil die Aufbereitung der schlechten Texte viel zu aufwändig ist. Doch ein Wort der Warnung an dieser Stelle: Ihre Ablehnungsquote ist öffentlich und wenn Sie zu oft ablehnen, kriegen Sie keine guten Autoren mehr.

 

Aber: Um den Kollegen eine faire Chance zu bieten, Sie zufrieden zu stellen, müssen Sie schon bei der Auftragsvergabe die richtigen Instruktionen liefern und Sie müssen vor allen Dingen Ihre eigene Keywordrecherche machen. Nutzen Sie das Google Keyword Tool, es gibt zahlreiche Videotutorials da draußen. Es ist wirklich nur eine Arbeit von wenigen Minuten, sich einen guten Überblick darüber zu verschaffen, welche Keyword-Begriffe und Kombinationen es da draußen gibt, welche die Leute auch tatsächlich suchen.

 

Am liebsten suche ich nach 1a-Wettbewerbertexten oder nach nebengelagerten Texten und gebe den Autoren die Order, diese Texte entweder umzuschreiben oder zusammenzufassen, zu kürzen oder zu kombinieren. Das kapieren die meisten Autoren auf Anhieb und ich habe nicht viel Arbeit damit, minutiös klarstellende Instruktionen aufzusetzen. Auch könnte es sich lohnen bei den Instruktionen möglichst nett und respektvoll rüberzukommen, mit Gruß und Abschiedsformel und lobenden Worten, so dass die besseren Autoren Sie präferieren und hoffentlich sich etwas Mühe geben, um Sie zufriedenzustellen.

 

Definitiv sollten Sie tendenziell immer von der Möglichkeit Gebrauch machen, Revisionen in Auftrag zu geben, sollte der Text nicht 100% top sein, was er in der Entwurfsversion vielleicht 10% der Zeit ist. Normalerweise wird der Autor vorausgesetzt Sie instruieren vernünftig versuchen, Sie bei der Überarbeitung zufriedenzustellen. So oder so sollten Sie den Entwurf unbedingt an einen sicheren Ort kopieren, denn es kann immer sein, dass der Autor von sich aus abspringt, was Ihre Ablehnungsquote nicht beeinflusst. Formalrechtlich nicht ganz einwandfrei, aber in der Praxis normalerweise unbedenklich haben Sie dadurch ein wenig – leider meist minderwertigen – Gratistext gewonnen, den Sie von Ihrer virtuellen Assistentin (Sie haben hoffentlich schon jemand Fähigen) nochmal in Form bringen lassen können, bevor Sie ihn auf die eine oder andere Weise verwursten können.

 

Zusatztipp: Inkludieren Sie in Ihren Instruktionen gleich schon die Erstellung der Intro- und SEO-Metatexte, so dass Sie diese dann direkt zur Hand haben, wenn Sie Ihre Inhalte auf der Website einpflegen.

 

Selbst Hand anlegen ohne Hand anzulegen: Die Nutzung moderner Diktierprogramme

 

Viele Nutzer geben frustriert auf, wenn sie das erste Mal versuchen, Diktierprogramme zu verwenden. Lassen Sie sich aber von einem performance-geprüften Business-Ghostwriter sagen: Die richtige Hardware, die richtige Software und ein wenig Training werden Sie in die Lage versetzen, viel schneller, handgelenkschonender und nervlich müheloser größere Textstücke zu verfassen.

 

Investieren Sie in eine professionelle Spracherkennungssoftware wie beispielsweise Dragon 13 Home oder Premium (Premium hat Englisch + Zusatzfunktionen). Besorgen Sie sich dann ein KOSS CS100 Headset welches Sie an einen Rauschunterdrücker wie den VXI USB Translator anschließen. Vorausgesetzt Sie haben einen relativ guten Laptop mit einer vernünftigen Soundcard und genügend Arbeitsspeicher, sollten Sie so schon relativ glücklich werden. Natürlich benötigt das Programm ein wenig Training um sich an Ihre Stimme zu gewöhnen und außerdem müssen Sie sich auch an eine andere Arbeitsweise gewöhnen.

 

Ich garantiere Ihnen jedoch: Wenn Sie einmal den Dreh raus haben, werden Sie die Spracherkennung nie wieder missen wollen. Betrachten Sie das folgende Video, um besser zu verstehen, welche Faktoren Sie bedenken müssen, um eine erfolgreiche Nutzung von Spracherkennungstechnologie für Ihre Texterstellung zu gewährleisten: http://www.copyblogger.com/speech-recognition-blogging/

 

Trick 17: Inhalte verlängern und interne Verlinkung sichern mit SPINTAX

 

SPINTAX ist eine Codesprache, welche von sogenannten Text Spinning Programmen verwendet wird um aus zwei Seiten Codesprache 20 Seiten einzigartigen aber zugegebenermaßen relativ mittelmäßigen Inhalt (Unique Content) zu produzieren, den Sie nicht nur Onpage zur Verlängerung und internen Verlinkung als auch Offpage als Submission Content (Artikelverzeichnisse, Link-Directories) oder für Blogkommentare verwenden können.

 

SPINTAX {funktioniert|operiert|nutzt man|verwendet man} folgendermaßen: Einzelne Wörter oder auch ganze Sätze werden mit speziellen Symbolen wie der geschwungenen Klammer { } umrahmt und die verschiedenen Synonyme werden mit dem Pipe Symbol | getrennt. Der {auf diese {Weise|Form}|so|in dieser Form|solchermaßen} editierte Text wird in ein Spinning Programm kopiert und mit einem Klick werden einzigartige Variationen generiert. Je tiefer und je verschachtelter, manuell per menschlichem Eingriff gesponnen oder nach dem Spinning als Klartext nachgearbeitet (moderne Spinning Software macht vieles auch selbst, aber Google erkennt schlecht und automatisch gesponnene Texte und bewertet diese als Duplicate Content), vermischt mit echtem Unique Content, desto wahrscheinlicher ist es, dass der SPINTAX Inhalt zu einer Verbesserung der volumenseitigen Ranking-Power der Webseite beiträgt.

 

Zu oft musste ich sehen, dass eine Webseite mit Massen von didaktisch schlecht aufbereiteten Content besser rankt als tolle aber wesentlich kleinere Webseiten. Außerdem ist die Nutzung von SPINTAX zur Beimischung in eine ausgewogene Contentstrategie nützlich zur bequemen Verteilung von internen Verlinkungen, welche auch wichtig sind, um Google zu signalisieren, für welche Suchbegriffe bitteschön welche Seite primär gefunden werden soll.

 

Es kann ja sein, dass man schon so weit fortgeschritten ist, dass man auf seiner Seite viel Cornerstone Content hat, der einer sogenannten Hero-Page dienlich sein soll. Wer erstmal ein oder zwei Dutzend Hero Pages hat und stetig neuen Satelliten- oder Cornerstone-Inhalt auf die Seite bringt, ist dankbar für eine gut gesponnene SPINTAX-Insertion, die korrekt in HTML aufbereitete interne Verlinkungen enthält.

 

Fazit: Keine Angst vor der Content-Herausforderung

 

In den heutigen Materialschlachten, die an der Content-Front unter den großen Kraken ausgefochten werden, müssen kleine und mittelgroße Internet-Unternehmer alle Methoden nutzen, um nicht ins Hintertreffen zu fallen. Es ist in diesem Zusammenhang sinnvoll, nicht immer auf das Halbwissen von selbsternannten Experten zu hören, die vor allen Dingen von „Epic Content“, „Sticky / Viral Content“ und „Really Unique Content“ sprechen. Die Verwirrung wird dadurch nur größer.

 

Diese Inhalte sind nice to have, aber kosten entweder zu viel Zeit oder zu viel Geld. Ich würde diese Art von Inhalten natürlich immer gerne auf der Seite haben, um sie konkret zu vermarkten an der PR- oder Social-Front. Aber dann würde ich auf der Seite auch gern VIEL auch vielleicht nur mittelmäßigen Inhalt haben, die der Seite einfach nur Masse verleihen sollen und zudem für genügend internes Verlinkungspotenzial sorgen. Sozusagen das Silikon hinter den Warzen, damit diese schön sichtbar nach vorne abstehen, wenn ich mir diese durchaus anschaulich plastische Metapher erlauben darf.

 

Bei BrainHive.de konnte ich den Effekt gut beobachten, wie sich unsere Suchmaschinenpositionen verbessert haben, sobald wir einfach mal mehrere 10.000 Wort Content bei Textbroker eingekauft und in überarbeiteter Form auf die Seite gestellt hatten. Diese Inhalte erscheinen aktuell nur vereinzelt in den Ranking alleinstehend, und fast ausschließlich auf den leider ja nur so wenig zielführenden Positionen 5+. Sie haben jedoch unseren wichtigen Landesseiten so viel Ranking-Kraft gegeben, dass diese plötzlich im top-sichtbaren Bereich waren. Das verschafft uns eine überlebenssichernde Menge an Aufträgen und ich bin zuversichtlich, dass sich dieselbe Strategie für eine große Anzahl von anderen Branchen ebenfalls nutzen ließe.

 

PS: Mittelmäßige Inhalte kann man auch mit ein paar Kniffen relativ leicht aufwerten und verlängern- Pimp my Content sozusagen. Das Tolle daran ist, Google honoriert es mit erhöhter Rankingwahrscheinlichkeit, wenn man alte Inhalte aktualisiert und ergänzt. Es ist auch vom Arbeitsprozess her viel angenehmer, Christbaumschmuck über Monate und Jahre an einen bestehenden, vielleicht auch etwas schiefen Evergreen Christbaum zu hängen, als jedes Mal im Akkord zig Stunden in die Aufzucht perfekter Schößlinge zu investieren. Am Ende sehen beide Christbäume gleich gut aus, und dann ist es nur eine Frage der Verlinkungen, ob Sie oder Ihre Wettbewerber mehr Augäpfel gewinnen. Meine Meinung: Quick & Dirty does it- Ressourcen lieber freihalten um sie für die echt schwierigen Herausforderungen aufzuwenden, etwa Outreach oder Konversionsoptimierung!

 

Über den Autor

 

Joachim Görbert führt eine Businessplanberatung (BrainHive.de) und eine Marketingagentur (BrainHive-Ethical-Marketing.com) und gondelt aktuell als digitaler Nomade die meiste Zeit zwischen Südamerika und Südostasien umher. Mit einem Hintergrund in der Unternehmensberatung hat er sich schon vor mehreren Jahren aus der Mühle verabschiedet und hält nach einigen Rückschlägen mittlerweile eine relativ gute Positionierung in einem spannenden Bereich des Internet-Unternehmertums inne.

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